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WG bei THQ - SmackDown! vs. RAW 2010 angespielt

Am Boden gibt es eine weitere Neuerung, denn ihr habt nun die Möglichkeit, neben den Beinen und dem Kopf auch am Brustkorb des Gegners Aktionen durchzuführen. Das erlaubt euch am Boden sechs verschiedene Aktionen sowie drei verschiedene Aufgabegriffe (Kopf, Brust und Beine) per Klick auf den rechten Stick. Zudem könnt ihr den Gegner per RB (PS3: R1) umdrehen, falls ihr z.B. einen Diving Move mit anschließendem Pin vorhabt.

Ebenfalls gefiel uns sehr gut, dass der Ringapron stärker einbezogen wird. Von diesem aus könnt ihr dem Gegner Moves verpassen oder bei Highflyern waghalsige Sprünge in oder aus dem Ring heraus zeigen. Passend hierfür gibt es auch eigene Animationen, die ihr zu eurem Superstar einstellen könnt.

Besonderen Schaden richtet ihr ab sofort an, wenn ihr euch bei Running-Moves zunächst ins Seil werft und somit mehr Schwung holt. Der Bildschirm rüttelt ein wenig bei der gezeigten Aktion, was ihr dadurch noch mehr Impact verleiht.

Das erste Match - Bin ich im Fernsehen?

Gleich bei unserem ersten Match wurde uns klar, dass das Spiel sich sehr stark an einer TV-Präsentation orientiert. Die sehr kurz gehaltenen Ladezeiten wurden mit netten Übergängen garniert und sofort im Match springt ins Auge, dass wie in einer echten Wrestling-Show der Name des Ortes sowie das WWE-Live-Symbol eingeblendet werden.

Screenshot
Für Verpflegung war natürlich ausreichend gesorgt.
Die Ringsprecher wirken sehr real und das Publikum geht beim Einzug der Superstars gut mit. Matt Hardy wurde stark ausgebuht, während sein Bruder Jeff viel Jubel von den Fans bekam. Ob dies daran lag, dass Marcel Matt wählte, während Thomas mit Bruder Jeff spielte, sei jetzt einmal dahingestellt. Der Ring-Gong ertönt stilecht vor der Ansage und die Einmärsche der Superstars wurden wieder mit sehr viel Liebe zum Detail kreiert. Besonders in Erinnerung blieb der Einzug von R-Truth, welcher durch das Publikum zum Ring kommt. Während der Superstar sehr detailiert dargestellt wird, fallen die Zuschauer um ihn herum aufgrund des starken Kontrastes sehr durch ihre Einfachheit auf, was den Gesamteindruck ein wenig trübt. Bei Titelkämpfen wird zusätzlich wie im Fernsehen eine Titelgrafik eingespielt.

Im ersten Match unterstützte Gail Kim Jeff Hardy als Managerin. Diese stand jedoch etwas ungünstig mitten im Feuerwerk von Jeff.

Das Fehlen des HUDs im Match fügt sich sehr gut in den TV-Stil ein, denn so wirkt das Spiel noch realistischer ohne die störenden Namens- und Schadensanzeigen. Den Schaden des Gegners erkennt ihr nun an seiner Haltung und seinem Verhalten. Ist dieser schwer angeschlagen, so läuft er nur noch sehr langsam in einer gebückten Haltung umher. Zudem errötet die Brust stark, wenn sie Chops und andere Moves abbekommt.

Das erste Match konnte Jeff Hardy (Thomas) nach einer Swanton Bomb und einem gefühltem 10-Count (der Referee war zunächst abgelenkt) für sich entscheiden. Marcel hatte hierbei sichtliche Probleme mit dem neuen Pin-System.

In diesem Jahr könnt ihr entscheiden, ob ihr klassisch in die Tasten hauen wollt oder ob ihr das von Legends of Wrestlemania bekannte Pin-System nutzen möchtet. Timing ist hierbei sehr wichtig. Verpasst man den Einsatz auch nur knapp, so kann es das Ende des Kampfes bedeuten.

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