Anschließend probierten wir den im Vorfeld als Prunkstück angepriesenen neuen Royal Rumble aus. Vor dem Match werden die Regeln erklärt, was sehr nah an die echte Übertragung herankommt. Während Marcel mit Mike Knox als Nummer eins in den Rumble zog, kam Vladimir Kozlov (Thomas) als zweiter zum Ring.
Im Match selbst habt ihr nun eigens dafür angelegte Finishing Moves. Hängt der Gegner in den Seilen oder auf dem Apron, so könnt ihr diesen mit einem der vielen angebotenen Moves aus dem Ring befördern. Hierbei fanden sich unter Anderem zwei RKO-Varianten, ein Spear, der Pedigree oder auch der Attitude Adjustment von John Cena. Dieser Move kann im Create-a-Moveset-Modus individuell für jeden Superstar eingestellt werden.
Solltet ihr den Gegner ohne Finisher aus dem Ring befördern wollen, so gibt es drei Minispiele dafür:
Hängt der Gegner benommen an den Seilen, so gilt es, den vorgegebenen Knopf so schnell wie möglich zu drücken. Dieser wechselt nach kurzer Zeit und ihr müsst schnell wechseln. Wer dabei schneller drückt, gewinnt das Minispiel. Bis zu drei Superstars gleichzeitig können dabei gegen einen anderen Konkurrenten eliminieren.
Möchtet ihr den Gegner von der Ringecke aus dem Ring befördern, so taucht eine Taste plötzlich auf dem Bildschirm auf. Hier kommt es auf Reaktion an. Wer als erster den richtigen Button drückt, kommt eine Stufe weiter.
Die dritte Variante findet ihr vor, wenn euer Gegner sich unter den Ringseilen befindet. Mit einem beherzten Fußtritt versucht ihr nun, euren Konkurrenten aus dem Ring zu drücken. Hierbei ist Timing wichtig, denn eine Anzeige bewegt sich von links nach rechts und es gilt, genau die Mitte zu treffen. Nach jedem fehlgeschlagenen Versuch wird der Trefferbereich kleiner und es wird immer schwieriger, den Gegner zu eliminieren.
Was uns am Rumble besonders gut gefiel, war die Liebe zum Detail. Neben den vielfältigen Möglichkeiten, den Gegner zu eliminieren, fallen die Einzüge der Wrestler auf. Beim Countdown rufen die Zuschauer laut mit und sobald der Superstar erscheint, ertönt seine Musik und er führt seinen typischen Einzug zum Ring aus. Bei Kofi Kingston gehen zum Beispiel die Pyros hoch, während dieser auf der Rampe klatscht, während sich bei Kane der Saal verdunkelt und Feuer aus den Ringecken schießt.
Diese Besonderheiten haben es uns wirklich angetan, denn so kommt der Royal Rumble seinem echten Vorbild schon sehr nah. Sobald die Wrestler eliminiert wurden, verschwinden sie nicht mehr im Nichts, sondern verlassen geknickt die Halle über die Rampe.
