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WG bei THQ: WWE 12 Preview

Mit der Ankündigung von WWE '12 versprach THQ im Vorfeld ein Reboot der "alten" SmackDown! vs. RAW Reihe. Gerade in Sachen Gameplay wollte man hier einen großen Schritt nach vorne machen und das Geschehen der echten WWE besser auf der Konsole darstellen als je zuvor. Diese markigen Werbesprüche kennt natürlich jeder.

THQ gab uns die Möglichkeit, das neue WWE '12 beim Community Event in Krefeld ausgiebig anzuspielen. In diesem Sinne möchten wir uns bei André und Henning vom THQ-Team schon ein mal für den gelungenen Tag bedanken. Doch konnte man dieses Jahr bei WWE '12 wirklich einen markanten Unterschied zum Vorjahrestitel WWE SmackDown! vs RAW 2011 ausmachen? Ihr erfahrt es in unserem Preview.

Präsentation - Ein Stück näher am TV-Feeling

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WG testet WWE12 auf Herz und Nieren
In diesem Jahr versucht WWE '12 noch mehr das Feeling zu vermitteln, welches man beim Schauen einer WWE Show im Fernsehen hat. So verzichtet das Spiel komplett auf HUDs und die Musik beim Einlauf der Superstars hat einen Raumhall, so daß es klingt, als wäre man live in der Arena. Die Grafik wurde insgesamt aufpoliert. Die Hauttexturen der Wrestler wirken nicht mehr allglatt, sondern kommen durch Poren und Vertiefungen realistischer daher. Das Hauptgeschehen sieht deutlich besser aus als im Vorjahr, besonders, da die hässlichen Zuschauer ab der dritten Reihe unscharf ausgeblendet werden. In Zwischenszenen oder beim Entrance der Superstars sieht man diese jedoch immer wieder im Fokus, was den Eindruck leicht trübt.

Im Universe-Modus werden die Shows mit einem Feuerwerk eröffnet und es geht direkt und ohne Umschweife durch irgendwelche Menüs mit dem ersten Kampf los. Bei Titelkämfen gibt es die aus dem TV bekannten Animationen mit den Gürteln und PPVs werden ebenfalls mit einem einfliegenden PPV-Logo angekündigt. Leider wirkten diese Szenen sehr pixelig, so daß wir hoffen, daß dies im fertigen Spiel nicht mehr vorhanden ist, da der grafische Unterschied zu den folgenden Entrances deutlich sichtbar ist.

Insgesamt gehört das Spiel grafisch sicherlich nicht zu der Elite der Videospiele, hat aber dennoch einen Sprung nach vorne gemacht seit dem letzten Jahr. Besonders die gelungenen Neuerungen hinsichtlich des TV-Feelings sorgen für eine insgesamt gelungene Präsentation.

Gameplay - Gelungene Neuerungen

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MitB - nichts für Menschen mit Ordnungsfimmel
Natürlich werden Kenner der Serie weiterhin Elemente aus dem Vorjahr vorfinden, was ja gar nicht ausbleibt und mit Sicherheit hat man immernoch nicht alle Kinderkrankheiten beseitigt oder alle Wünsche der Community erfüllt, doch vom Gameplay her gibt es einen großen Sprung. WWE '12 spielt sich insgesamt einfach runder als die Vorgänger. Während anfangs noch Skepsis herrschte, als damals in ersten Videos angekündigt wurde, dass die Gegner z.B. schneller wieder auf den Beinen sind, damit der Spieler rasantere Action genießen kann, stellte sich diese Skepsis nach nur wenigen Spielminuten als unangebracht heraus. Die Matches spielen sich nun deutlich realistischer, da es eben anfangs wirklich so ist, dass Gegner flott wieder auf die Beine kommen, gegen Ende der Matches aber eben auch schon nach leichteren Moves lange auf der Matte bleiben. So baut sich wirklich ein Spannungsbogen auf und man fängt nicht direkt zu Beginn damit an, die heftigen Moves auszupacken, wie es eben in der WWE auch nicht passiert.

Dadurch, dass es jetzt auch standardmäßig kein HUD mehr gibt, welches euch irgendwelche "Lebensenergie" oder Finisher-Balken anzeigt, wirkt die gesamte Präsentation authentischer. Ihr müsst dem Gegner ansehen, ob dieser Schaden genommen hat und wie dieser sich im Laufe des Kampfes verhält. Einblendungen in Form von Buttons etc. sind aufs Minimale zurückgesetzt worden. Erst wenn ihr euren Signature-Move gefolgt vom Finishing-Move ausführt, gibt es dazu einen kleinen Indikator an den Füßen eures Superstars, der euch hinweist, dass ihr den Gegner nun zerstören könnt.

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