15 Leser online
Du bist nicht angemeldet. Klicke hier, um dich anzumelden.

Preview

Wir setzen unsere Wrestle-Kingdom-Coverage fort mit einem Preview zum Spiel, dessen Sinn es ist, euch einen Überblick vom Spiel zu geben. Ausführlich werden die einzelnen Unterpunkte im noch folgenden Review bearbeitet und auch eine Wertung bleibt euch hier zunächst vorenthalten.

Grafik

Die Grafik ist großartig! Dafür, dass dies ein PS2-Spiel ist, sieht es fantastisch aus. Die Körper der Wrestler sind sehr schön und rund animiert und man findet fast keine Kanten an den Muskelbergen. Besonders die Gesichter der Akteure stechen herbei
Screenshot
Wrestle Kingdom zeigt eine eindrucksvolle Grafik auf der PS2.
hervor, denn man hat fast das Gefühl, als könnte man jede einzelne Pore erkennen. Auch die meisten Moves, Arenen und die Zuschauer in der ersten Reihe sind sehr schön animiert. Allerdings sehen die Zuschauer dahinter weniger berauschend aus, da sie allesamt Pappkameraden aus dem 2D-Universum sind. Sehen tut man dies allerdings nur, wenn man aus dem Ring geht und die Kamera rauszoomt, was den von der Seite darauf Blickenden dazu bringt, zu denken, dass hinter der ersten Reihe von Zuschauern links und rechts vom Ring niemand mehr im Publikum sitzt. Außerdem sieht man diese Schwäche noch in manchen Entrances, wenn das Spiel ausnahmsweise mal eine Perspektive zur Schau stellt, die den Wrestler nicht in der Nahaufnahme zeigt, was nämlich den größten Teil des Entrances so ist.

Sound

Als positiv sind hier vor allem die Entrance-Themes der Wrestler und die Soundeffekte, die während eines Finishers zu hören sind und einem das Gefühl geben, dass die Knochen des Gegners geradezu zermalmt werden, zu vermerken.

Negativ fallen hingegen Dinge auf wie die Musik im Spiel, die wirklich erbärmlich und nervtötend ist, und die Tatsache, dass bei ausgeschalteter Musik keine Themes nach dem Ende des Matches eingespielt werden, was die Siegesfeier des Wrestlers trostlos aussehen lässt. Ebenfalls negativ tritt das Fehlen anständiger Chants beim Entrance der Wrestler in Erscheinung, denn die beim Puroresu üblichen, konstant durchgehaltenen Rufe des Wrestlernamens („Kobashi! Kobashi!“) sind nur zwei oder drei Sekunden am Anfang, wenn überhaupt, enthalten.

Die Chants („KENTA!“, „Tanahashi!“) während des Matches sind enthalten, jedoch scheint es nicht mehr als zwei oder drei verschiedene Stimmen zu geben und oft ist es so, dass, wenn der erste Chant kommt, sofort der zweite folgt, als wenn diese zusammen aufgenommen wären und nicht einzeln abspielbar sind. Dennoch tut auch dies sein Übriges zur Atmosphäre.
- Werbung -