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Test: TNA iMPACT!

Die regulären Matcharten wie "1 gegen 1" bieten die übliche Standardkost, die man auch aus anderen Wrestlingspielen gewohnt ist. Trotzdem geht iMPACT hier einen leicht anderen Weg. Da man keinen Ringrichter im Spiel integriert hat, schenkte man sich auch direkt die Disqualifikation und das Auszählen. Das bedeutet, dass man quasi in jedem Match im und außerhalb des Rings kämpfen kann. Da dort direkt Stühle platziert wurden, finden diese meist auch ihren Einsatz. Die im Vorfeld angekündigten "Six Side of Steel"-, "Monstersball"- und "King of the Mountain"-Matches wurden leider gestrichen. Die Gründe dafür sind bis heute nicht bekannt, weshalb es iMPACT in gewisser Weise an Abwechslung fehlt. Selbst wenn man offline mit bis zu vier Freunden oder KI-Gegnern spielen darf, hätten mehr Matcharten den Wiederspielwert erhöht.

Steuerung
Die Steuerung von Impact ist leicht zu erlernen, selbst wenn sie eine gewisse Einspielzeit erfordert. Gerade Wrestlingspieler, die eher mit den THQ-Produkten ihre Zeit verbringen, werden länger benötigen als Spieler, die jungfräulich das Genre der Wrestlingspiele betreten. Trotzdem sollte jeder Spieler nach einer kurzen Einspielzeit von ungefähr 30 Minuten die Steuerung verinnerlicht haben. So rennt man in iMPACT mit RT, nutzt RB für Konter und die X- und A-Tasten für Schläge und Tritte. Schwache Griffe leitet man mit Y und den Richtungstasten ein, während man für starke Griffe die LB-Taste als Verstärker hinzunimmt. Diese Verstärkertaste funktioniert aber nicht nur bei Griffen, sondern findet auch bei Springboard-Attacken, Schlägen und Tritten ihren Einsatz.

Möchte man sich aus den Seilen abfedern und per Springboard-Attacke auf den Gegner springen, so benötigt man eine Kombination aus RT- (Rennen), LB- (Verstärker) und X-Taste. Das mag kompliziert klingen, geht aber relativ schnell in Fleisch und Blut über. Die Steuerungselemente sind durchdacht angelegt worden und sogar den Fokus kann der Spieler per rechtem Analogstick selbst festlegen. Dadurch wird gewährleistet, dass auch stets der richtige Gegner angegriffen wird.

Mit jeder Aktion im Ring füllt man eine iMPACT-Statusleiste. Sobald diese gefüllt ist, leitet man per LB+Y einen starken Griff ein und vollführt dann mit B den Finisher des Wrestlers. Um die Position muss man sich dabei keine Sorgen machen, da in iMPACT nur Finisher vor dem Gegner stehend möglich sind. Wrestler wie Kurt Angle oder Samoa Joe, die auch noch einen Aufgagefinisher in der echten TNA besitzen, müssen im Spiel auf diese Aktionen verzichten. Kassiert man selbst einen Finisher, kann man mittels Rüttelbewegung am rechten Stick aus dem Cover ausbrechen. Das klappt offline oftmals sogar noch mit einem Körperschaden im roten Bereich.
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