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Test: Wrestle Kingdom

Der Drama-Mode endet grundsätzlich nach dem 30. Kampf. Bei NJPW ist dies nach dem Turnier, bei AJPW, deren Turnier nur fünf bis sechs Matches lang ist, muss man noch mal vier normale Matches bestreiten, bevor man den finalen Kampf um die Krone bekommt.
Mit dem Drama-Mode hat Wrestle Kingdom gegenüber King of Colosseum II oder Fire Pro R ein eigenständiges Feature. Lediglich King of Colosseum II hat in gewisser Weise eine Mini-Form dieses System, in dem man aber auch nur Kampf nach Kampf ohne Zusammenhang absolviert, um Punkte zum Freischalten von versteckten Gegenständen zu gewinnen. Da bietet der Drama Mode entschieden mehr.

Als Nicht-Japaner wird man nur kaum Chancen haben, irgendetwas dabei zu verstehen. So dient er mehr dafür, seinen CAW aufzubauen und mit neuen Moves auszustatten. Standard-Wrestler können nicht dafür verwendet werden. Ärgerlich ist in diesem Zusammenhang die scheinbar starke Unausgeglichenheit der einzelnen Fraktionen. So scheint den Autoren zum Zeitpunkt dieses Reviews nur das Turnier von NJPW geeignet zu sein, um eine gewisse Movevielfalt zu erhalten.

Create-A-Wrestler
Der CAW-Modus ist größtenteils so gehalten wie man ihn schon von Day of Reckoning 2 kennt.

Als erstes muss man dem CAW einen Namen, eine Kurzform, die im Match angezeigt wird, und einen Spitznamen verpassen. Danach erscheinen zehn Fragen, die man nach der persönlichen Einstellung des CAWs von „dem stimme ich voll zu“ bis zu „da stimme ich überhaupt nicht zu“ beantworten muss. Sofern man den Berichten auf US-Foren glauben kann, handelt es sich hierbei immer um Random-Fragen und es gibt noch keine hilfreiche Übersetzung, so dass sich der Sinn dieses Features sich noch nicht erschließt. Wohlmöglich legt man damit Grundwerte der Skills des CAW fest. Von daher hat man quasi bisher nur die Wahl, entweder einfach nach Gusto anzuklicken, was man möchte, oder sicherheitshalber immer die Standardantwort in der Mitte „da bin ich mir nicht sicher“ auszuwählen.

Nachdem man die Fragen hinter sich gelassen hat, kann man sich ein Grundmodel für den Wrestler aussuchen. Diese sind grob nach Stilrichtungen gegliedert: Sumoringer, Shootfighter, Ringer, Boxer usw. Innerhalb dieser kann man noch zwischen drei Typen wählen (dünn, normal, dick). Womöglich könnte auch die Wahl dieses Typus sich auf die Werte des CAWs auswirken. Leider ist auch dieser Punkt nicht hinreichend erörtert, was ein großes Hindernis im CAW werden kann, wenn man einen High-Flyer möchte, aber nachher einen CAW hat, der zwar wie ein High-Flyer aussieht, aber keine Flying-Ability besitzt, weil er eigentlich ein UFC-Kämpfer ist, man aber keine Ahnung hat, wann man diese Entscheidung getroffen hat.
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