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Test: Wrestle Kingdom

Wenn man nun ein Rohmodell seines Wrestlers hat, kann man mit dem „Feintuning“ beginnen. In den ersten Optionen legt man die Größe des Wrestler fest, wobei es leider keine exakten Körpergrößen gibt, sondern nur einen Zahlenwert, wodurch sich eine tatsächliche Größe des Wrestlers nicht erschließt. Im Anschluss kann man noch Höhe und Breite des Kopfes festlegen, bevor man unterschiedliche Formen des Kinns, Augenbrauen, Nase und so weiter wählen kann. Der zweite Menüpunkt befasst sich mit den „Farben“. Hier wird festgelegt, welche Farbe die Haut, die Augenbrauen und Augen haben. Ebenso muss man sich hier auf den Bartwuchs festlegen. Den Haartyp definiert man später gesondert. Eine etwas merkwürdige Aufteilung, vor allem anhand der Tatsache, dass man diese Optionen, einmal im Drama-Mode, nicht mehr ändern kann.

Wenn dies alles geschehen ist, kann man sich endlich daran machen, das Outfit des CAWs zu erstellen. Hierbei wählt man in den gängigen Optionen: Hemd, Hose, Ellbogenschoner, Wristbands, Knieschoner, Schuhe usw. Dabei gibt es für viele Gegenstände immer vorgefertigte Modelle wie auch die Möglichkeit, Rohfassungen zu nehmen und diese eigenständig zu verzieren. Dabei muss man aber dennoch sagen, dass die Auswahl eher limitiert ist. So gibt es z.B. nur vier Typen an Ellbogenschonern.
Es ist jedoch häufig so, dass der CAW-Modus den Anschein erweckt, wenig Auswahl zu bieten. Trotzdem kann man eigentlich schnell sehr schöne CAWs bauen.

Man benötigt z.B. Nur zwei Klicks, um die Shoulderpads der Legion of Doom zu bauen – und sie sehen ziemlich gut aus. Dabei greift man natürlich oftmals auch auf Gegenstände in Japan aktiver Wrestler zurück. So finden sich im CAW-Modus zwei verschiedene Masken Great Mutas, der Teller des Curry Mans, die Entrance-Maske von Kojima, das Muster von CIMAs Hose, das Fell der Black Tiger, Tiger-Mask-Masken und mehr.

WWE-Wrestler wird man dahingegen nur schwer nachbauen können. Sehr gelungen ist das Anlegen von Brillen oder Hüten, die dafür ein extra Menü haben, in dem man Breite und Höhe sehr genau festlegen kann, so dass die Gegenstände sich wirklich optimal dem Körper des CAWs anpassen.
Das Aussehen des CAWs ist in Ring-, Trainings- und Entrance-Attire gegliedert. Dummerweise muss man diese separat erstellen, so dass Veränderungen keine direkte Auswirkungen auf die Modelle bei Training und Entrance haben. Netterweise kann man jedoch die Einzelnen in die unterschiedlichen Sparten kopieren, so dass man nicht immer bei Null anfangen muss.
Anschließend geht es dann zur Moveauswahl. Natürlich ist alles wie auch in den Menüs in japanischer Schrift, aber man kann schnell lernen, wo sich was befindet.
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