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Test: Wrestle Kingdom

Nichtsdestotrotz macht das Spiel aufgrund des soliden Gameplays eine Menge Spaß. Leider führt dieses Gameplay auf der anderen Seite dazu, dass die Psychologie eines Puroresu-Matches nicht geboten wird. Es wirkt eher wie amerikanisches Wrestling-Entertainment mit japanischen Wrestlern. Es wird bestimmt jedoch auch einige geben, die gerade diesen Umstand sehr begrüßen. Immerhin entfällt das teilweise durchaus langatmige Eingewöhnen in eine komplexe und anspruchsvolle Steuerung, wie es bei King of Colosseum II und in Ansätzen auch Fire Pro R der Fall ist.
Für einige schnelle Matches zwischendurch reicht Wrestle Kingdom allemal.

Ob es jedoch über einen längeren Zeitraum fesseln kann, bleibt zu bezweifeln. Hier hängt es wohl am ehesten an der Begeisterung eines jeden Einzelnen, wie viel Zeit man mit dem Spiel verbringt.

Wertung: Wrestle Kingdom
Hersteller Yuke's
Entwickler Yuke's
System XBox 360PlayStation 2
Altersfreigabe nicht geprüft
Umfang 43 Wrestler + vier versteckte
Grafik
Sound
Gameplay
Singleplayer-Spielspaß
Multiplayer-Spielspaß
Pro
gutes Gameplay +
sehr gute Grafik +
ansprechende Präsentation +
tolle Animationen +
hohe Einsteigerfreundlichkeit +
umfangreicher Storymodus +
Contra
- mittelmäßige KI
- wenig Matcharten
- eingeschränkter CAW-Modus
- fehlende Langzeitmotivation
- kaum abwechslungsreicher Storymodus
- Storymodus nur mit CAWs spielbar
- limitiertes Roster
8.1/10
Optisch gelungen und unkompliziert. Wer also einen Mod-Chip besitzt und gerne mal in die Welt des Puroresu eintauchen, dabei aber ungern auf das im Abendland bekannte Gameplay verzichten möchte, dem bietet Wrestle Kingdom einen gelungenen Kompromiss.
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