Test: Wrestle Kingdom
Gameplay
Das Gameplay des Spiels ist von der Schnelligkeit her auf einem Level mit der „WWE Day of Reckoning“-Reihe, d.h. etwas langsamer als SmackDown!, aber dennoch arcadelastig. Bei diesem Spiel ist es aber immer abhängig von Gegner, Schwierigkeitsgrad und eigenem Verhalten, wie arcadelastig/schnell es wirklich ist.
Manchmal neigt der Gegner dazu, immer anzustürmen und zu versuchen, einen Move nach dem anderen zu zeigen, manchmal hingegen wartet er auch mal kurze Zeit oder geht aus dem Ring, um sich zu regenerieren. Der Schwierigkeitsgrad ist aber auch eine wichtige Komponente hierbei, denn je höher der Schwierigkeitsgrad ist, desto hektischer wird das Geschehen und desto aggressiver die Gegner, so dass man manchmal eigentlich nur damit beschäftigt ist, den Ansturm abzuwehren.
Dies scheint allerdings zufallsbedingt zu sein, denn manchmal hat man einfach keine Chance, den Gegner zu kontern, und manchmal kann man ihn dominieren (höchste Schwierigkeitsstufe). Deshalb macht es mehr Spaß, auf der mittleren Schwierigkeitsstufe zu spielen, bei der jeder einmal eine Phase im Match hat, auch wenn wirklich herausfordernd — dank seines Zufallsprinzips oft aber auch frustrierend — nur der höchste Schwierigkeitsgrad ist.
Und natürlich hängt es letztendlich auch vom Spieler selbst ab, wie er das Match gestaltet. Deshalb kann man sowohl schnelle als auch langsame Matches bestreiten, die auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad meist mindestens zehn Minuten andauern.
Ein wichtiges Element während des Matches ist die so genannte Voltage-Anzeige. Am ehesten kennt man diese aus den alten AKI-WrestlingGames für den N64. Sie zeigt an, in welcher Verfassung der Wrestler sich momentan befindet. Bei blauer Anzeige mit dem Wort „Groggy“ geht es ihm sehr schlecht und bei roter Anzeige mit dem Wort „Max“ geht es ihm am besten. Bei letzterem hat er dann auch die Möglichkeit, wie bei den alten AKI-Games, durch einen Taunt in den Finisher-Modus zu kommen, und hat danach ca. 15—20 Sekunden Zeit, um Finisher zu zeigen. Die Anzeige verändert sich je nachdem, ob man gerade einsteckt oder austeilt, zum Guten oder Schlechten.