Test: Wrestle Kingdom
So gibt es die „klassischen“ Front- und Back-Grapple-Finisher (es reicht allerdings das einfache Drücken der Kombination, man muss dazu nicht extra grapplen. Funktioniert aber auch aus dem Grapple heraus.), aber auch Corner-, Top-Turnbuckle-, Running- und Ground-Finisher. Leider werden bei den Wrestlern nur zwei von theoretisch elf(!) Finisher-Varianten (acht normale und drei „Special“-Finisher) im Auswahlmenü angezeigt. Zudem handelt es sich dabei nur um die Namen der Moves in japanischer Schrift, so dass man eigentlich entweder die Wrestler kennen muss, um zu wissen, wo sie Finisher haben sollten, oder nach dem „Try & Error“-Prinzip arbeiten muss.
Ferner kann man, wenn man X und O gleichzeitig drückt, den Finisher des Gegners zeigen und, um die „Special“-Finisher zu zeigen, hält man einfach R1 gedrückt und drückt dann X und O oder X und Quadrat. Daneben gibt es noch Waffen, welche man mit Kreis + Richtung zum Ring hervorholt. Mit diesen ist es noch möglich, zu schlagen (Quadrat) oder ein Grapple (X) auszuführen. Bei Letzterem nimmt man den Gegner beispielsweise in einen Headlock und schlägt dann mit der Waffe zu. Moves auf Waffen scheinen nicht möglich zu sein, da der Wrestler die auf dem Boden liegenden Waffen automatisch vor sich herschiebt bzw. im Ring der Referee die Waffen sofort entfernt, wenn sie auf dem Boden liegen.
Was sofort auffällt, sind die doch durch die Steuerung stark limitierten Movesets. Es hört sich vielleicht erst einmal gar nicht so wenig an, ist es aber im Vergleich zu den meisten anderen Wrestling-Games. King of Colosseum II bietet zum Beispiel locker das drei- bis vierfache an Moves und auch Fire Pro R hat deutlich mehr Moves zu bieten, genauso wie SmackDown! vs. Raw 2006. Man kommt nicht umher zu sagen, dass Wrestle Kingdom hierbei klar zurückstecken muss.
Drama Mode
Der Drama-Mode ist sozusagen der Story-Modus des Spiels. Man kann ihn nur mit einem CAW spielen und er besteht hauptsächlich daraus, seine Werte zu verbessern und Kämpfe zu bestreiten. Zu Beginn wählt man sich zuerst einen Trainer aus. Hierbei stehen einem die mehr oder weniger besten Kämpfer der vier Fraktionen (NJPW, AJPW, NOAH und Freelancer) zur Verfügung. Inwiefern sich die Wahl des Trainers auf den CAW auswirkt, ist mangels Kenntnisse der japanischen Schrift und Sprache nicht zu sagen.