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Test: Wrestle Kingdom

Die japanische Entwicklerfirma Yuke's ist weltweit für ihre WWE-Wrestlingspiele der Marke SmackDown! (PS2) und Day of Reckoning (Gamecube) bekannt. Im Juli diesen Jahres wagten sie einen neuen Schritt und brachten für PS2 und Xbox360 erstmals ein Wrestlingspiel auf den Markt, welches sich ausschließlich mit den japanischen Ligen beschäftigt. In unserem Review wollen wir euch zeigen, wie sich Yuke's mit ihrem Puroresu-Debüt schlägt.

Roster
Bei Wrestling Kingdom sind folgende japanische Ligen vertreten: NJPW, AJPW, NOAH und „Freelance“ (Wrestler ohne festen Ligavertrag). Wer sich jetzt freut und denkt, dass das Spiel daher eine Unmenge an Wrestlern aufweist, wird schnell enttäuscht werden, denn es ist nur eine geringe Auswahl an Wrestlern jeder Liga vorhanden. Insgesamt sind 43 Wrestler im Spiel enthalten sowie 4 versteckte Wrestler. Sehr enttäuschend sind die gerade mal fünf Wrestler bei AJPW. Bei den Freelancern sind es zehn Wrestler, für NOAH zwölf und die Spitze bildet NJPW mit immerhin 16 Wrestlern.

Dafür handelt es sich bei diesen Personen fast ausschließlich um die jeweils besten und bekanntesten Vertreter ihrer jeweiligen Zunft. Bei NJPW sind so namenhafte Wrestler wie Chono, Tenzan, Nagata oder Liger vertreten, bei AJPW Mutoh, Arashi, Kojima, für NOAH ziehen unter anderem Kobashi, KENTA, Taue oder Akiyama in die Schlacht und bei den Freelancern finden sich Leute wie Kensuke Sasaki, Toshiaki Kawada oder der leider im letzten Jahr verstorbene Shinya Hashimoto wieder.

Den US-Wrestling-Fans dürften vor allem bei NJPW Brock Lesnar und Giant Bernard (Albert/A-Train) bekannt sein sowie unter den Freelancern Jamal, welcher derzeit als Umaga bei WWE sein Unwesen treibt. Bei den versteckten Wrestlern handelt es sich um Antonio Inoki, Tiger Mask (Sayama), Masked Devilock und den Great Muta. Bei den beiden letztgenannten handelt es sich um Gimmicks von Hiroshi Tanahashi und natürlich Keji Mutoh.

Alles in Allem zwar eine nette, aber nicht überragende Auswahl an Wrestlern. Man fragt sich, ob nicht noch mehr Wrestler möglich gewesen wären, zumal Zero1-MAX als letzte der großen Ligen gar nicht berücksichtigt wurde. Im Vergleich mit anderen aktuellen Puroresu-Games steht Wrestle Kingdom hierbei hinten an. Bei King of Colosseum II gibt es nicht nur die „fehlende Liga“ Zero1-Max, sondern auch in den Ligen selber deutlich mehr Auswahl an Wrestlern. Über Fire Pro R braucht man eigentlich gar nicht reden, da deren Roster, begünstigt durch die 2D-Grafik, im Bezug auf die Auswahl der Wrestler sowieso seinesgleichen sucht. Anders als bei Fire Pro R und KoC II besitzen die Wrestler keine weiteren Attires.
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