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Test: WWE All Stars

Nachdem wir im Herbst letzten Jahres ja bereits das jährliche Update der "WWE SmackDown! vs. RAW"-Reihe vorgesetzt bekamen, begibt sich THQ im April erneut ins WWE-Universum und bringt WWE All Stars auf den Markt. Erste Videos und Screenshots ließen ja bereits erahnen, dass uns hier keine Simulation erwartet. Das Spiel schlägt also eine ganz andere Richtung ein als es sein „großer Bruder“ aus gleichem Hause tut.

Doch mit Vergleichen zu SmackDown! vs. RAW sollte man bei All Stars gar nicht erst anfangen. Während ersteres ja wie bereits angesprochen aktuelle Geschehnisse bei World Wrestling Entertainment möglichst realitätsnah und simulationslastig darstellen möchte, ist der neueste Spross der Entwickler ein Fun-Game, sehr arcadelastig und dementsprechend überspitzt in der Darstellung des Sports Entertainment von WWE.

All Stars setzt hierbei auf einen bunten Mix aktueller Superstars und bekannter WWE-Legenden. Es gibt insgesamt 30 Superstars, 15 Legenden und 15 aktuelle Wrestler. Zu Beginn hat man noch ein paar Fragezeichen bei der Auswahl des Kämpfers, die man noch freispielen muss. Dies macht man entweder im sogenannten „Path of Champions“ oder aber bei „Fantasy Warfare“.

Path of Champions & Fantasy Warfare – die Singleplayer-Modi von WWE All Stars
Bei „Path of Champions“ spielt ihr ganz Beat ´em up like neun Kämpfe, um am Ende gegen den „Obermotz“ anzutreten. Es gibt dabei drei Storylines zur Auswahl. Einmal den „Path of Champions“ gegen Legenden, wo ihr am Ende auf den Undertaker trefft, einmal den „Path of Champions“ gegen aktuelle Superstars mit Endgegner Randy Orton und einmal ein „Path of Champions“ für Tag Teams, wo am Ende Shawn Michaels und Triple H als D-Generation X auf euch warten. Die Storylines werden durch kurze Zwischensequenzen erzählt, in denen der Endboss das Wort ergreift und euch mit seinen typischen Catchphrases anstachelt, am Ende gegen ihn anzutreten.

Während der neun Kämpfe, die euch auf dem Weg dorthin erwarten, tretet ihr nicht nur in Single Matches an, es kommt auch zu Elimination Matches mit drei oder vier Leuten, es gibt Cage Matches und auch Extreme Rules wird euch vorgestellt. Abwechslung ist also hier durchaus geboten. Ihr solltet jedoch keinerlei tiefgründigere Sequenzen erwarten, die eine Art Story vorantragen. Es gibt nur hin und wieder mal eine Schaltung zu eurem Feind, der ein paar Worte verliert, sich dabei allerdings immer aufs Wesentliche beschränkt. Wie gesagt: typisch Beat ´em up.

Im „Fantasy Warfare“-Modus erwarten euch so genannte Dream Matches, die immer zwischen einem noch aktiven Superstar und einer Legende ausgetragen werden. Anfangs freigeschaltet ist beispielsweise das Match zwischen dem Ultimate Warrior und Sheamus. Dieses findet unter dem Titel „Der größte Krieger“ statt. Hierbei haben sich die Entwickler etwas richtig Gutes einfallen lassen: jedes dieser Matches wird von einem Video eingeleitet, welches sich nicht vor Highlight-Videos der echten WWE verstecken muss. Man bekommt so also tatsächlich den Eindruck als habe die Fehde zwischen dem Ultimate Warrior und dem Celtic Warrior wirklich so stattgefunden.
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