Test: WWE SmackDown! vs. RAW 2006
Mein Haus, mein Boot, mein Lockerroom
Eine große Neuerung in diesem Jahr ist der Lockerroom – ein Feature, das andere Sportspiele wie zum Beispiel „Madden“ von EA schon lange beinhalten. Der Lockerroom ist so etwas wie das Zuhause eures Wrestlers und eure zentrale Anlaufstelle bei Veränderungen innerhalb und außerhalb des Season-Modus. Im Lockerroom befinden sich nicht nur eure bisher gewonnen Titel, sondern auch euer Schreibtisch, auf dem ihr eure Royal-Rumble-Nummer, Statistiken der Season sowie die Challenges begutachten dürft.
Ebenfalls habt ihr die Chance, euren Lockerroom nach euren eigenen Bedürfnissen anzupassen. Somit könnt ihr nahezu alles im Raum ändern, angefangen vom Boden, über die Beleuchtung bis hin zu den Möbelstücken.

Purer Luxus: Lebt wie die echten WWE-Stars!
Der Kreativität des Spielers sind hier nur wenige Grenzen gesetzt. Der Spieler hat außerdem die Möglichkeit, spezielle Items wie "DeGeneration-X“-Poster oder Replika-Masken in seinem Lockerroom auszustellen. Zum Start des Spiels werden dem Spieler knapp 30% aller im Spiel enthaltenen Items zur Verfügung stehen. Je besser der Spieler sich aber in den integrierten Challenges schlägt, desto mehr Items stehen ihm zur Auswahl. Über den Lockerroom habt ihr die Chance, die Shopzone zu erreichen, die in diesem Jahr in zwei Kategorien unterteilt wurde. Zum einen gibt es die traditionelle Shopzone und zum anderen den den Lockerroom-Shop. In der normalen Shopzone kauft ihr Legenden, Attires und neue Titel, während ihr in der Lockerroom-Shopzone Gegenstände für eure Umkleide kaufen könnt. Egal, ob es ein neuer Spind oder ein neuer Bodenbelag ist, der Spieler hat die Qual der Wahl.
Schaffe, Schaffe, Häuslebauer
Die Create-a-Wrestler-Option hat im Vergleich zum Vorjahr noch einmal an Komplexität gewonnen. Die Menüs wurden auch hier komplett angepasst und wirken nun übersichtlicher.
Mittlerweile kann man offen sagen, dass es schwer ist, einen CAW vom wirklichen Superstar zu unterscheiden . Jedoch trüben alte Texturen bei Kleidung, Logos und Tattoos das Gesamtbild des Models.
Im Spiel befinden sich immer noch die gleichen Texturen, die wir schon in „Here comes the Pain“ präsentiert bekommen haben. Leider sehen diese Texturen alles andere als schön aus, auch wenn wir uns noch in der gleichen Konsolengeneration befinden. Natürlich hat Yuke's auch wieder neue Kleidungsstücke ins Spiel gepackt, jedoch fallen diese erst beim zweiten Hinschauen auf. Gute Arbeit hat man defintiv bei den neuen Frisuren und beim CAW selbst geleistet. Bei den Kleidungsstücken muss man wohl aber auf eine Grunderneuerung auf der PS3 hoffen. Hier hat man wirklich Potenzial verschenkt.
Eine wirkliche Neuerung für Serie ist der Create-an-Entrance-Modus. In diesem hat der Spieler die Möglichkeit, den Entrance seines Superstars komplett anzupassen. Während man im letzten Jahr lediglich fertige Entrances des Spiels nutzen konnte, kann man in diesem Jahr einen Entrance aus vier verschiedenen Stücken zusammenzuschneiden. Dabei unterscheidet der Spieler zwischen „Stage“, „Ramp“, „Ring“ und „Ring In“. In jedem dieser Teilsegmente hat der Spieler die Wahl zwischen vier verschiedenen Kameraperspektiven, Pyro, Licht- und Spezialeffekten. Leider fehlt jedoch ein richtiger Timer, sodass man das Feuerwerk nicht auf seinen Entrance abstimmen kann.