Test: WWE SmackDown! vs. Raw 2007
Challenges und GM-Modus
Die Challenges gehören mittlerweile zum festen Bestandteil der SmackDown!-Reihe. In diesem Jahr hat der Spieler die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die es jedoch alle in sich haben. Anders als im letzten Jahr gelingt eine Challenge selten auf Anhieb. Die Gegner sind nicht nur intelligenter, sondern kontern auch fast jeden Angriff. Normalspieler werden hier definitiv ihre Probleme haben.
Der GM-Modus, der im letzten Jahr sein Debüt feierte, ist ebenfalls wieder vertreten. Nachdem der Modus im letzten Jahr nur ein Test war, hat sich Yuke's in diesem Jahr mehr Mühe gegeben.

Als General-Manager habt ihr die volle Kontrolle!
Leider fehlen zwar immer noch Videosequenzen, die die Handlung vorantreiben, dafür gibt es unzählige Verbesserungen. So hat der General-Manager die Chance, seine Wrestler in Shows wie Heat oder Velocity aufzubauen und deren Status auf einer fiktiven Top-25-Liste im Auge zu behalten. Ebenfalls kann der Spieler nun neue Handlungsstränge von Schreibern kaufen und diese je nach Fehde einsetzen. Die Schreiber in diesem Modus tragen übrigens die Namen der THQ-Mitarbeiter wie Corey Ledesma. Neu ist ebenfalls die Möglichkeit, die Matches selbst zu spielen und so den Gewinner zu bestimmen. Vorbei sind die Zeiten der ungewissen Fehden.
Next-Gen: Nur teilweise
Dass SmackDown! vs. Raw 2007 für verschiedene Plattformen entwickelt wurde, merkt man der Xbox-360-Version leider an. Anders kann man sich nicht erklären, warum die Möglichkeiten der Konsole nicht komplett genutzt wurden. So fehlt die von der Festplatte geladene individuelle Einlaufmusik, obwohl alle bisherigen Xbox-Wrestlingspiele diese Funktion enthielten. Die Xbox 360 wäre die perfekte Plattform gewesen, um selbst erstellte Kämpfer mit eigenen Melodien zum Ring zu schicken.
Außerdem scheint das Roster für den Platz der 360-DVD ein wenig zu klein zu sein. Ebenso fehlen bisher jegliche Anzeichen auf Erweiterungen, die man sich über den Xbox-Live-Marktplatz herunterladen könnte. Wenn man die Möglichkeiten einer Next-Gen-Konsole zur Hand hat, sollte man diese auch zu ausnutzen.

Die Grafik auf der Xbox 360 sieht fantastisch aus
Dass es sich um einen Next-Gen-Titel handelt, merkt man jedoch deutlich an der Grafik des achten SmackDown!-Teils, der die Grafik der PS2 verblassen lässt und dafür die Grafikpower der Xbox 360 ausnutzt. So beginnen die Wrestler in den Matches immer stärker zu schwitzen, was durch die unterschiedlichen Licht- und Schatteneffekte sehr imposant dargestellt wird. Dasselbe gilt für die eigentlichen Wrestler, die bis auf wenige Ausnahmen ihren realen Vorbildern sehr ähnlich sind.