Test: WWE SmackDown! vs. Raw 2008
Verbessert und zugleich auch verschlechtert wurde das „Iron Man Match“. Der gepinnte Spieler bekommt ab sofort seinen Körperschaden nach jedem Pin zurückgesetzt. Das bedeutet, dass der gepinnte Spieler frisch und erholt das Match fortsetzen kann, während sein Gegner sich weiterhin mit Verletzungen durchs Match quälen muss. Das bringt eine sehr große taktische Variante ins Spiel, die sehr positiv ins Gewicht fällt. Leider beträgt die längste einstellbare Zeit für diese Matchart lediglich 20 Minuten.
Ebenfalls verändert wurde das „Last Man Standing Match“, in dem der Ringrichter zukünftig nur noch nach einem Finisher zählt. Ansonsten gab es bei den meisten Matcharten nur optische Veränderung im Bezug auf Anzeigeleisten. Das „Hell in a Cell Match“ weist beispielsweise immer noch die gleichen Probleme wie im letzten Jahr auf (nur gescriptete Animationen um den Ring herum, gleiche Dachmechanik usw.).
24/7-Modus: Auf dem Weg zur Legende
Anders als in den vorherigen Jahren wurde der Storymodus mit dem General-Manager-Modus unter dem Titel „24/7“ vereint. Zu Beginn steht man deshalb vor der Wahl, ob man als einer von 19 spielbaren Wrestlern eine Legende im Ring werden möchte oder als General Manager von Raw, ECW oder SmackDown! auf die Jagd nach dem Titel des „General Manager of the Year“ gehen will.

24/7: Gefangen in einer Zeitschleife
Entscheidet man sich für die Wrestlerseite, muss der Spieler in einem unendlich langen Storymodus diverse Ziele und Aufgaben erfüllen. Diese Aufgaben tragen dazu bei, dass er einen Fortschrittbalken füllt. Zu den Aufgaben gehört es beispielsweise, Legenden zu besiegen, Titel zu gewinnen oder an PPVs teilzunehmen. Jede erfüllte Aufgabe bringt den Spieler der 100%-Marke und dem Ziel, in die Ruhmeshalle der WWE aufgenommen zu werden, näher. Da der Spieler die Welt der WWE jedoch im Detail erleben soll, muss er über einen virtuellen Kalender jeden Tag des Monats verplanen und mit Aktivitäten füllen. Dazu gibt es diverse Trainingsübungen, welche die Attribute steigern und auch Termine außerhalb des Rings wie Interviews oder Autogrammstunden.
Jede dieser Übungen hat positive und negative Auswirkungen auf die Statistiken und Attribute des Wrestlers. Spielt der Wrestler beispielsweise in einem neuen Kinofilm mit, so steigert sich seine Popularität bei den Fans, während seine Erschöpfung ebenfalls steigt. Sobald der Erschöpfungslevel einen gewinnen Grad erreicht hat, kann der Wrestler auch Verletzungen davon tragen, mit denen er sich dann im Ring herum quälen muss. Deshalb muss der Wrestler ab und an einige Tage der Erholung in seinem Tagesplan verbuchen, die jedoch seine Popularität bei den Fans wieder drückt.
Wie in den vorherigen Jahren wurden erneut zahlreiche Zwischensequenzen und ausgefallene Storylines, die den Spieler bei Laune halten sollen, integriert. Leider klingt das auf dem Papier besser als im eigentlichen Spiel. Während die Idee zum 24/7-Modus sehr umfangreich klingt, macht die Technik dem Spielspaß einen Strich durch die Rechnung. Leider wird der Spieler ständig mit den gleichen Zwischensequenzen konfrontiert und die Handlung wiederholt sich ebenfalls nach kurzer Zeit.