18 Leser online
Du bist nicht angemeldet. Klicke hier, um dich anzumelden.

Test: WWE SmackDown! vs. Raw 2008

Ebenfalls neu ist der Hall-of-Fame Modus, der die altbekannten Challenges ersetzt. Der Spieler muss dort diverse historische Matches und Ereignisse nachspielen wie beispielsweise das Iron-Man-Match zwischen Bret Hart und Shawn Michaels bei Wrestlemania und spielt dadurch neue Wrestler und Arenen in der Shopzone frei. Leider muss man hier jedoch sagen, dass der Eindruck dadurch getrübt wird, dass diese historischen Begegnungen nicht in den alten Arenen stattfinden.

Create a .... naja, ihr kennt den Rest
Neben Movesets, Wrestlern und Einmärschen können auch in diesem Jahr wieder Titelgürtel erstellt werden. Alle vier Modi unterscheiden sich jedoch nur geringfügig vom Vorgänger. Optisch haben die selbst erstellen Wrestler einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht und unterscheiden sich nur im kleinen Maß von den bereits vorhandenen, da ein Großteil der minderwertigen Kleidungsstücke entfernt und durch hochwertigere Sachen ersetzt wurde.

Das hat teilweise aber auch zur Folge, dass es in bestimmten Kategorien nur noch sehr wenig Auswahl gibt. Das gilt besonders bei den Haaren, die sich zwar teilweise noch anpassen lassen, aber kaum mit dem Umfang der letzten Jahre mithalten können. Trotzdem wird man vermutlich wieder zahlreiche internationale Wrestlingstars mit diesem Modus nachbauen können.

Nachdem die Xbox-360-Spieler im letzten Jahr den Musikimport schmerzlich vermissten – zumal es in allen vorherigen Wrestlingspielen von THQ auf der Xbox enthalten war –, wurde das Feature in diesem Jahr eingebaut. Dabei klappt das ganze genauso, wie man es erwartet. Nachdem man eine Audio-CD auf die Xbox 360 gerippt hat, legt man einfach für jedes Lied eine eigene Wiedergabeliste an. Diese findet man dann in der Musikauswahl im Create-an-Entrance- und Create-a-Stable-Modus. Auf die Zuschauergeräusche muss man natürlich ebenfalls nicht verzichten.

Wer also schon immer einmal Triple H mit „King of Kings“ oder die Evolution mit ihrem bekannten Lied zum Ring kommen lassen wollte, hat dazu nun die Gelegenheit. Leider muss man jedoch auch sagen, dass die Themes entgegen den Worten von Creative-Manager Corey Ledesma nicht online funktionieren. Während man sein Theme zwar selbst hört, nimmt der Gegner einen Einmarsch ohne Musik war. Das ist leider sehr schade wenn man bedenkt, dass im Vorfeld genau das Gegenteil behauptet wurde.

Der Create-an-Entrance-Modus hat in diesem Jahr eine Zeitleiste spendiert bekommen, auf der Veränderungen bei der Kameraperspektive oder die Feuerwerkzündungen angezeigt werden. Ansonsten findet der passionierte Tüftler zahlreiche originale Entrance-Animationen im Spiel wie die Einmärsche von Chris Jericho, London und Kendrick oder den Entrance der entlassenen ECW-Diva Ariel.

Das Erstellen von Titelgürteln macht anders als die anderen beiden Modi einen weiten Sprung nach vorne und grenzt sich deutlich vom Vorjahr ab. Aus Faceplates, Centerpices und Sideplates kann der Spieler sich seine Wunschtitel zusammenstellen. Enthalten sind dabei wieder zahlreiche Titelvorlagen, die an klassische Gürtel wie Stone Colds „Smoking Skull Championship“ oder den NWA-Gürtel erinnern.
- Werbung -