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Test: WWE SmackDown! vs. Raw 2008

Positiv fällt der Umstand auf, dass sehr viele neue Seitenteile enthalten sind, die alle sehr hochwertig ins Spiel gebracht wurden. Ebenfalls muss der Spieler keine unschöne Namensplatte mehr setzen, die das Gesamtdesign seines Meisterschaftsgürtel ruiniert.

Nicht mehr dumm wie Brot, aber neue Probleme
Im letzten Jahr gab es zahlreiche Probleme mit der künstlichen Intelligenz (KI), was sich dadurch äußerte, dass die computergesteuerten Gegner in Leitermatches direkt an den Titel wollten oder in der „Elimination Chamber“ im Sekundentakt die Wände hoch kletterten. Das hat sich erfreulicherweise nun geändert, denn die KI ist weniger zielorientiert, und folglich kommen auch spannende Matches zustande.

So prügelten sich die von der CPU gesteuerten Triple H und Shawn Michaels in unserer Berichterstattung knappe zehn Minuten im Ring, bevor der erste Wrestler die Leiter holte. In der „Elimination Chamber“ sind die Gegner ebenfalls cleverer geworden und klettern nur noch die Wände hoch, wenn das ganze einem Zweck dient.

So erfreulich die Veränderungen an der KI sind, so negativ sind die neuen Probleme im aktuellen Ableger. Der automatische Fokus in SmackDown! war in den letzten Jahren immer wieder problematisch, weshalb Spieler leicht mithilfe einer Taste automatisch seine Gegner anvisieren konnte.

Dieses Feature fehlt nun komplett, womit nur noch der Autofokus im Spiel enthalten ist. Dieser funktioniert aber selten so wie er soll und schaltet nur sehr schwerfällig zwischen den Gegnern um. Gerade bei Begegnungen mit mehr als zwei Wrestlern ist das sehr ärgerlich.

Xbox Live: Trotz Fighting-Style-Problematik jede Menge Spaß
Bereits im letzten Jahr durften Xbox-360-Besitzer, die ein Gold-Abo ihr Eigen nennen, den nahezu perfekten Onlinemodus erleben. Wenn man von den zahlreichen unfairen Spielern absieht, lief der Modus ohne große Probleme. Das hat sich in diesem Jahr nicht geändert. Der Onlinemodus lässt in puncto Matchvielfalt kaum Wünsche offen und lässt selbst mit kleiner DSL-3000-Testleitung ohne Latenzprobleme.

Screenshot
Alter Modus im neuen Design
Der Quitter-Problematik hat sich THQ ebenfalls angenommen, indem jetzt der zurückgelassene Spieler einen Sieg gutgeschrieben bekommt und der Quitter nicht nur mit der Niederlage, sondern auch mit einer erhöhten Trennungsrate leben muss. Problematisch sind online leider die Fighting-Styles, die offline eine gute Ergänzung im Gameplay sind. Denn nun wählen zahlreiche Spieler nur noch Cruiserweights und verpassen ihrem Gegner im Ring eine Springboard-Attacke nach der anderen, bis dessen Körperschaden schnell in den roten Bereich wandert. Minutenlanges Herumgerolle um und innerhalb des Rings war nach zahlreichen Onlinematches ebenfalls keine Seltenheit.
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