Test: WWE Wrestlemania 21
CAW- und Create-a-Championship-Modus
Der "Create a Wrestler"-Modus ist leider im Vergleich zu den anderen Games sehr eingeschränkt und vorallem durch die Menüs sehr schwer zu bedienen. T-Shirts und alle anderen Sachen sieht man erst dann, wenn man sie angewählt hat. Eigene Logos kann man nicht erstellen und Logos frei auf dem Wrestler zu platzieren, ist auch nicht möglich. Dafür sehen die CAWs im Vergleich mit den richtigen Superstars ziemlich gut aus. Das einzige bemerkenswerte Feature ist die schon aus RAW 2 bekannte Möglichkeit, Musiken von der Festplatte als Einzugsmusiken zu verwenden. Leider sind die vorhandenen Superstars in keinster Weise editierbar, sodass man weder ihre Kleidung noch ihre Musiken und auch nicht die Moves verändern kann. Gerade Letzteres wäre schön gewesen, da manche Wrestler Moves zugewiesen bekommen haben, die nicht zu ihnen passen, wie beispielsweise JBL, der einen Alabama Slam als zweiten Special-Move besitzt.
Der "Create a Championship"-Modus bietet die Möglichkeit, eigene Titel zu erstellen. Hier hat man sich glücklicherweise nicht an SmackDown! vs. RAW orientiert und dem Spieler nun ermöglicht, Gürtel kostenlos zu erstellen - lediglich einige Teile müssen freigeschaltet werden. Man wählt also eine Center-Plate, für beide Seiten jeweils zwei Side-Plates und eine Gürtelfarbe und fertig ist das gute Stück. Den Titel kann man dann im Exhibition-Modus oder per Xbox LIVE online aufs Spiel setzen und ihn durch Titelverteidigungen wertvoller machen! Nur leider wird er nie einem Wrestler zugewiesen, sondern nur dem erstellten Spielprofil.
Multiplayer-Features
Groß angekündigt wurde der Xbox-LIVE-Support, den wir jedoch mit unserer US-Version des Spiels leider nicht antesten konnten.
Offline könnt ihr natürlich mit bis zu vier Spielern weiterhin in allen Spielmodi bis auf den Season-Mode gegen- oder miteinander antreten.
Wenn sich eure Freunde ebenfalls ein Spielerprofil anlegen, könnt ihr euch spannende Duelle um eure erstellten Titel liefern!
Grafik
Grafisch bekommt man bei WrestleMania 21 erwartungsgemäß Einiges geboten! Die Arenen sehen super aus und das Publikum ist wahrscheinlich das beste, das es bisher in einem Wrestlingspiel gab!
Bei den Superstars gibt es zwar mehr Polygone als in den anderen Games, jedoch sehen nicht alle Superstars ihren Vorbildern so ähnlich, wie man es sonst gewohnt ist. John Cena ist beispielsweise bei SmackDown! vs. RAW besser gelungen als bei WrestleMania 21.
Leider hat Studio Gigante es nicht geschafft, kleine Details wie z.B. die Lichter in den Entrances einzubauen, sodass zwar Kane und The Hurricane ihre rote bzw. grüne Beleuchtung haben, Triple H jedoch lediglich das Spot-Light und nicht die wechselnden Farben.
Der grafische Gesamteindruck wird außerdem noch durch die schwachen Pyro-Effekte getrübt, die in etwa mit denen aus Wrestlemania XIX auf dem Gamecube verglichen werden können.
Woran es noch fehlt, sind Moveanimationen: Ein Großteil der Moves ist nicht wrestlerspezifisch, sodass Batista z.B. nur einen Standard-Spinebuster hat, den auch das halbe Roster beherrscht.