Test: WWE Wrestlemania 21
Durch das verwendete Motion-Capturing konnte man zwar die generellen Moves recht gut in Szene setzen, jedoch wirken die Signature- und Finishing-Moves nicht wirklich so, als würden sie von den realen Wrestlern ausgeführt werden. Vielleicht sollte man in Zukunft die Wrestler alle mal kurz in den Motion-Capturing-Anzug stecken, damit die Moves auch wirklich passen. Bei den Entrances merkt man dies auch, denn Shawn Michaels beispielsweise macht seinen In-Ring-Taunt falsch herum.
Generell sehen die Animationen eigentlich ganz gut aus, besonders die Cut-Scenes, jedoch gibt es einige Moves, die einfach nicht richtig rüberkommen. Gerade bei den Finishing-Moves wirkt es oft so, als ob sie nicht richtig wehtun würden. Das Spiel läuft soweit in flüssiger Framerate, lediglich bei den Replays nach dem Match kommt es zu teilweise sehr heftigen Rucklern.
Sound
Was die Themes angeht, wurde dieses mal gute Arbeit geleistet. Sogut wie alle Superstars haben ihr richtiges Theme, lediglich Stacy Keibler muss wieder mit einer Instrumental-Version ihres Kid-Rock-Themes und John Cena mit seinem alten Theme auskommen. Leider wurden in den Entrances die Themes bearbeitet, sodass Randy Ortons Theme sich in seinem Entrance dauernd wiederholt oder z.B. bei Christian und Rey Mysterio der Anfang des Themes fehlt.
Wie in den anderen WWE-Games gibt es wieder lizensierte Musikstücke von bekannten Bands. Der Soundtrack gleicht größtenteils dem aus SmackDown! vs. RAW, jedoch wurden einige Songs hinzugefügt. Trotzdem muss man hier klar sagen, dass der Soundtrack den Kennern der beiden Gamecube- und PS2-Spiele wohl ziemlich schnell zum Hals raushängen wird. Die Voice-Overs der Season habe ich schon angesprochen und sind meiner Meinung nach wirklich gelungen. Nur eins muss ich noch erwähnen: Man wollte Triple H wohl unbedingt in die Story einbauen, jedoch schien dieser keine Lust auf Voice-Overs zu haben, sodass in der Season immer die anderen Mitglieder der Evolution für ihn reden, was sehr merkwürdigt wirkt, da er ja der Anführer dieser Gruppierung ist.
Auch an Kommentar hat man gedacht und je nach gewählter Arena kommentieren Michael Cole und Tazz bzw. Jim Ross und Jerry Lawler die Action im Ring. Dabei wurde der Kommentar größtenteils von SmackDown! vs. RAW übernommen und mit einigen Sätzen erweitert, allerdings ist der Kommentar leider noch eine Ecke schlechter als der in SmackDown! vs. RAW, denn es kommt zu oft vor, dass bei einem Signature-Grapple "Here comes the finisher!" geschrien wird. Besonders im Season-Mode trägt der Kommentar jedoch sehr zum Realismus bei, da dort über die aktuellen Geschehnisse der Story gesprochen wird.