WG bei THQ:SmackDown! vs. RAW 2011 angespielt

Fast genau ein Jahr nachdem WrestlingGames.de die THQ-Zentrale in Krefeld besuchen durfte, war es am 15. Oktober 2010 wieder so weit. Der Spielepublisher lud zum zweiten Mal Vertreter der Wrestling-Community zum Probespielen seines am kommenden Titels "WWE SmackDown! vs. RAW 2011" ein. WG war dieses mal durch die Mitarbeiter Dennis (D2K), Marcel (Mordecai), Christian (Vanni) und Thomas (goldenarmz) vertreten und hatte neben zehn weiteren Gästen die Möglichkeit, den neuen Wrestlingtitel zwei Wochen vor Erscheinen bereits ausführlich anzuspielen.

Empfangen wurden wir von den THQ-Mitarbeitern Max Steller und André Dorfmüller. Diese erklärten grob den Ablauf des Tages und gaben dann an Carsten Lenerz vom PR-Team weiter, welcher uns neben den Neuerungen des 2011er Spiels auch einen neuen Trailer präsentierte. Dann ging es auch schon los mit dem Spiel selbst.

Road to Wrestlemania - Mittendrin statt nur dabei

Zunächst zeigte uns Carsten den neuen RTWM-Modus, in dem es darum geht, in einer der fünf zur Verfügung stehenden Geschichten einen Superstar zum entscheidenden WrestleMania-Moment zu führen. Neben einer Geschichte, in der ihr mit John Morrison, Dolph Ziggler, R-Truth oder einem selbst erstellten Superstar gegen den Undertaker fehdet, sind Stories mit Rey Mysterio, Christian, Chris Jericho oder John Cena möglich. Letztgenannten steuerte Carsten zu Beginn direkt im Third-Person-Stil durch den Backstage-Bereich einer Arena.

Neu in diesem Jahr ist, dass der Spieler seinen Protagonisten frei bewegen kann und somit entscheidet, was passiert. Hinter den Kulissen trifft man andere WWE-Stars und kann mit diesen interagieren, was auf den weiteren Verlauf der Geschichte Einfluss hat. Genau so kann der Spieler den General Manager seines Brands besuchen oder im Trainingsraum die Fähigkeiten seines Wrestlers verbessern. Ähnlich wie in einem Rollenspiel bekommt der Spieler Punkte für seine Aktionen während der Geschichte und kann diese dann dafür nutzen, seinen Wrestler individuell zu verbessern. Spannend an dem Modus ist vor allem, dass man zu Beginn der Geschichte gar nicht weiß, worum es geht und wie es sich entwickelt. Erst im Laufe der Story bekommt man alle Hintergründe mit und beginnt die Zusammenhänge zu verstehen.

WWE-Universe - Deine eigene WWE-Welt

Im Anschluss erklärte uns Carsten das neue "WWE Universe". Dieses ist im Grunde genommen der erweiterte Exhibition-Modus aus den Vorjahren oder, wie Carsten Lenerz ihn nannte, "ein unendlicher Karrieremodus", denn der Spieler hat auf die komplette WWE Einfluss. Der Modus erinnert sich an gespielte Paarungen und entwickelt daraus selbständig Fehden und Freundschaften. Spiele ich z.B. oft mit John Cena gegen Randy Orton, so kann es sein, dass Orton Cena in einem anderen Kampf, in dem er eigentlich gar nicht beteiligt ist, attackiert. Hierfür wurden etliche neue Sequenzen ins Spiel eingebaut, die das Spiel lebendiger als jemals zuvor erscheinen lassen.


Das Team bei der Arbeit

Ihr werdet manchmal bereits während eures Einmarsches angegriffen oder nach dem Match noch einmal herausgefordert oder attackiert. Der "Money in the Bank"-Koffer kann wahlweise nach einem Match des Champions eingelöst werden. Titelkämpfe generell sind nur bei einem PPV möglich. Es gibt ein Ranking, in dem ihr sehen könnt, wer wie weit oben im Titelrennen steht und wer momentan der Hauptherausforderer ist. Die Wochenshows werden vom Computer logisch zusammengestellt und können dann vom Spieler einzeln gespielt, simuliert oder editiert werden. Jeder Sieg, jede Niederlage und jede Matchansetzung hat in diesem Modus eine Bedeutung und ist entscheidend für den weiteren Verlauf. Somit spielt ihr nicht nur zusammenhanglose Einzelmatches, sondern entwickelt nach und nach eure eigene WWE-Welt um euch herum. Der Modus verspricht Langzeitspaß. Man hat mehr Motivation, auch mal mit Wrestlern zu spielen, die man sonst in einem Karrieremodus eher nicht wählen würde.

Grafik - Deutlicher Schritt nach vorne

Nachdem die beiden Modi erklärt worden waren, durften wir endlich selbst an die Konsolen. Dabei ist uns sofort aufgefallen, dass sich die Grafik im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbessert hat. Besonders die Texturen an den Wrestlern wirken nun sehr echt. Der Schweiß und das Blut sind besser animiert und Blut bleibt nun auch passender weise an Stühlen kleben. Die Haut wirkt sehr realistisch und Tattoos wie z.B. bei Batista sind gestochen scharf. Besonders als wir nach dem Event noch SmackDown! vs. RAW 2010 spielten ist uns der Unterschied aufgefallen.

Leider war in unserer Version nicht alles freigeschaltet, so dass Wrestler wie Shelton Benjamin, Goldust oder Zach Ryder noch nicht wählbar waren. Die anderen Neulinge wie Drew McIntyre, Sheamus oder die Hart-Dynastie wurden hervorragend umgesetzt. Vance Archer sah ebenfalls klasse aus, seine Haut hatte jedoch einen seltsam starken Orangestich.

Neue Waffenphysik - Und wer macht das weg?

Zunächst wollten wir die neue Waffenphysik testen und waren begeistert von dem, was wir hier sahen. In einem TLC-Match ergeben sich unendlich viele Möglichkeiten wie die Waffen eingesetzt werden können. Die Tische gehen gezielt zu Bruch, die Leitern können nun auch an die Ringseile gelehnt werden und Moves können direkt auf die am Boden liegenden Waffen ausgeführt werden, so dass der Gegner mehr Schaden abbekommt. Nach etwas Eingewöhnungszeit wegen einiger neuer Tastenbelegungen kamen hier sehr schöne Kämpfe zustande. Allerdings verliert man auch schon mal leicht den Überblick bei all den Waffen und Waffenresten, die sich im Ring ansammeln.

Gameplay - wie du mir, so ich dir

Generell ist uns aufgefallen, dass die Kämpfe zu wahren Konterschlachten werden. Dieser Umstand könnte in Online-Matches jedoch dazu führen, dass noch mehr auf Running-Moves und Schläge gesetzt wird als es in den Vorjahren schon der Fall war. In Kämpfen zwischen Thomas und Christian sind kaum Grapple-Moves durchgegangen, was einerseits durch die Konteranimationen sehr schön anzusehen war, andererseits etwas frustrierte und zur angesprochene Zunahme an Schlägen und Laufaktionen führte. Die Animation des Laufens selbst wirkt bei angeschlagenen Wrestlern etwas hölzern, was jedoch nicht den positiven Eindruck über das Spiel trübte. Erschöpfte Wrestler strengen sich anscheinend mehr an, um Moves durchzubringen, wenn sie erschöpft sind. Dies wird bei einem German Suplex oder anderen Würfen, wo der Gegner gestemmt werden muss, sichtlich.

Besonders das neue Feature, bestimmte Moves durch Knopfdruck direkt in einen Pin übergehen zu lassen, sowie die Möglichkeit, Pins mit einem eigenen Pin zu kontern, führte zu einigen sehr spaßigen Momenten und überraschenden Wendungen. Der Spieler kann nun bei einem Einroll-Cover auf Risiko gehen und versuchen, diesen zu kontern. Geht dieses schief, ist eine Niederlage die Folge. Ein Faktor, welcher noch einmal eine Extraportion Spannung in das Spiel bringt. Während der Kämpfe werden Highlights direkt aufgezeichnet und am Ende des Kampfes als Zusammenschnitt abgespielt, bevor die Siegesanimation des Gewinners abgespielt wird. Vereinzelte Bugs wie ein Back Suplex gegen Swagger, der statt auf dem Rücken zu landen plötzlich wieder auf den Beinen stand, werden bis zur endgültigen Version hoffentlich noch behoben. Beim "Elimination Chamber"-Match wurde erfreulicherweise der Bug in den Ringecken entfernt. Die Wrestler können auf die Kammern klettern, haben jedoch erneut keinen Einmarsch.

Hell in a Cell - Nie war Fallen schöner

Beim "Hell in a Cell"-Match gibt es einige Neuerungen zum Vorjahr. Hier kann der Spieler Waffen wie einen Stuhl oder einen Vorschlaghammer unter dem Ring hervorholen und diese einsetzen. Zudem gibt es keine Käfigtür, über die der Käfig verlassen wird. Statt dessen muss an einer bestimmten Stelle an der Käfigwand ein Finisher eingesetzt werden, womit man den Gegner dann durch die Käfigkonstruktion hindurch befördert. Hierfür gibt es verschiedene Moves, die im Moveset eines jeden Wrestlers verändert werden können. Einerseits hat uns dieses Feature sehr gefallen, andererseits war es im Kampf viel zu umständlich, den Gegner genau an diese Stelle zu befördern. Dies führte bei uns zu einigen Frustmomenten.

Neu sind ebenfalls die HIAC-Finisher, die auf dem Käfigdach am Rand ausgeführt werden können. Durch diese kann man den Gegner dieses Jahr mit besonders viel Schmackes vom Käfigdach auf den Boden krachen lassen. In der Mitte des Käfigdaches befindet sich erneut ein Bereich, der durch Aktionen durchbrochen werden kann. Dies ging unserer Meinung nach aber etwas zu einfach und schnell.

Create-Modi - Die Kreativ Werkstatt

Für alle, die selbst gerne kreativ werden, bietet SmackDown! vs. RAW 2011 erneut viele Möglichkeiten zum Austoben. Neben den bekannten Modi aus dem Vorjahr ist dieses Jahr sogar das Erstellen eigener Matcharten möglich. So könnt ihr z.B. einstellen, ob ein Kampf durch Submission, KO, First Blood oder Finisher beendet wird. Insgesamt eine sehr sinnvolle Neuerung, die dem Spieler die Freiheit erlaubt, seine eigene Matchart zu erstellen.

Für den Szenario-Creator wurden über 100 neue Szenen entwickelt. In diesem Jahr könnt ihr zudem Abzweigungen erstellen. Je nach Entscheidung gibt es somit verschiedene Verläufe der Geschichten. Superstar Threads erlaubt euch wie schon im Vorjahr wieder, die Kleidung der WWE-Superstars neu einzufärben. Dazu könnt ihr auch noch die Plakate auswählen, die die Fans beim Auftritt eines Superstars hoch halten.

Im Logo-Creator könnt ihr die vorgefertigten Designs, die das Spiel zur Verfügung stellt, laden und dort bearbeiten. Das hier erstellte Logo kann dann bei erstellten Wrestlern auch als Brand-Logo eingesetzt werden. Der "Create a Wrestler"-Modus wirkt durch neue Untergliederungen wesentlich übersichtlicher. Auch hier fällt auf, dass die Hauttexturen der Figuren viel realistischer aussehen, wobei der genaue Hautton leider nicht mehr mit einer Farbtabelle angepasst werden kann. Ihr könnt den Hautton nur aus vorgegebenen Farben auswählen und das Glänzen der Haut anpassen.

Es gibt viele neue Kleidungsstücke, unter anderem eine ganze Reihe von Anzügen oder Spaß-Utensilien wie Affenkostüme, Teufelsflügel- und Schwanz, Heiligenschein, Pistolengürtel uvm. Zudem gibt es im Bereich der Tattoos viele brauchbare Vorgaben, die leider in der Deckkraft nicht bearbeitet werden können. Somit wirken viele Tätowierungen wie aufgemalt. Positiv ist jedoch, dass einige der Designs nun auch spiegelverkehrt angeboten werden. Leider ist uns aufgefallen, dass bei einer langen Hose lange Schuhe wieder oben durch die Hose hindurch scheinen. Für Fans von anderen Ligen wird sicherlich interessant sein, dass die Maske von Jushin "Thunder" Liger genauso enthalten ist wie die von Delirious oder Tiger Mask. Zudem gibt es die bunt gefärbten Haare von Jeff Hardy oder das Rüschenhemd von Gangrel.

Bei den selbst erstellten Einmärschen sind über 40 vorgefertigte Versionen vorhanden, unter anderem von Hulk Hogan, Kurt Angle, Booker T uvm. Unter anderem gibt es auch zwei Entrances von Edge und Christian, in der sie in Sonnenbrillen mit farbigen Gläsern durch das Publikum in die Halle kommen. Zudem steht der Titantron der beiden zusammen zur Auswahl, als auch alte von beiden einzeln. Minitrons sind für selbst erstellte Wrestler nicht auswählbar, dafür kann man aber aussuchen, welchen Einmarsch ein Wrestler mit zwei Titelgürteln ausführen soll. In diesem Jahr können Finishing-Moves aus dem Stand, vom obersten Ringseil und neu auch aus der Ecke selbst erstellt werden. Ein netter Zusatz für all die jenigen, die schon immer einen eigenen Finisher aus der Ringecke erstellen wollten.

Online-Möglichkeiten - Alles ist möglich

Den Online-Modus konnten wir leider nicht testen. Die THQ-Mitarbeiter versicherten aber, dass es dieses Jahr sehr viel einfacher sein wird, guten Inhalt zu filtern und zu finden. Die Beschränkung, dass heruntergeladene Inhalte nicht mehr abgeändert werden können, entfällt ebenfalls. Alles, was der Spieler erstellt, kann dieses Jahr online mit anderen geteilt werden. Eine Nachricht, die sicherlich viele Online-Spieler erfreuen wird, ist, dass alle im Spiel angebotenen Matches auch online gespielt werden können. So ist ein Royal Rumble mit 12 Mitspielern genau so möglich wie ein Championship Scramble. Die einzige Ausnahme sind die eigen erstellten Matcharten, welche nur offline spielbar sind. Der "WWE Shop" ist dieses Jahr nicht zum Freischalten von Wrestlern und anderen Boni, sondern für DLC, Fan Axxess usw. gedacht.

WWE Allstars - Arcade-Klopper für Zwischendurch

Während der Mittagspause, in der uns die THQ-Mitarbeiter mit lecker Pizza und Subs verköstigten, wurde die "WWE All Stars"-Demo eingelegt und wir durften selbst ein wenig spielen. Dabei konnten wir ein Match zwischen John Cena und The Rock spielen. Sofort fiel uns auf, dass das Spiel grafisch sehr gut aussieht und bis auf die übertriebenen Körperproportionen stark an SmackDown! vs. RAW erinnert. Das Gameplay jedoch orientiert sich eher an TNA iMPACT!.

Besonders bei den Kontern wurde dies offensichtlich. Das Spiel legt den Fokus klar auf Casual Gamer, da man laut THQ keine zweite SvR-Simulation erstellen wollte. Somit spielt sich All Stars komplett anders und ist bei weitem nicht so komplex und simulationslastig wie die SmackDown!-Spiele. Nichtsdestotrotz wirken die Animationen sauber und besonders die Slow-Motions bei einigen Aktionen sowie die Finishing Moves sehen beeindruckend aus. Uns hat das Spiel viel Spaß gemacht und wir sind auf jeden Fall gespannt, wie sich die Endversion von WWE Allstars spielt.

Das Fazit

Fazit Thomas (goldenarmz)

Mir hat SmackDown! vs. RAW 2011 wirklich sehr viel Spaß gemacht. Durch die neue Physik bekommen Matches mit Waffeneinsatz einen besonderen Reiz. Die Einroll-Konter sorgen zudem für interessante Wendungen und Abstaubersiege. Der neue RTWM-Modus sieht viel versprechend aus und wird definitiv mit jedem der fünf Wrestler durchgespielt. Auf den Universe-Modus freue ich mich am meisten. Ich bin gespannt, was mich dort so erwartet. Das bisher Gesehene hat mir auf jeden Fall schon sehr gut gefallen und ich bin gespannt, welche Szenen mich dort noch so erwarten. Es ist toll, dass man nun einfach Matches spielen kann, die einen Sinn ergeben und Auswirkungen auf die Folgewochen haben.

Als Fan der Create-Modi freut mich besonders, dass die Tauschbörse nun besser geordnet ist und dass ich heruntergeladene Inhalte nachträglich noch bearbeiten kann. Insgesamt hat mir das Spiel sehr gut gefallen, auch wenn es einige kleine Makel hat. Das Spiel gibt es nun seit mehr als zehn Jahren und trotzdem wirkt es dieses Jahr wieder sehr frisch durch die ganzen Neuerungen. Ich hoffe nur, dass es genug Langzeitmotivation bietet, um mich lange an das Spiel zu fesseln. Aber alleine durch die Tauschbörse und das "WWE Universe" bin ich mir da so gut wie sicher.

Fazit Marcel (Mordecai)

Smackdown vs. Raw 2011 spielt sich dank der neuen Animationen, der nun noch mehr eingebunden Physik und dem aufgefrischten Gameplay, sehr viel realistischer und fühlt sich sehr authentisch an. Das neue Grapplesystem lässt sich schnell erlernen und wirkt wie aus einem Guss, was für das gesamte Spiel gilt. Der Universe-Modus sorgte für einige Überraschungen und strahlt nach einer Stunde schon sehr viel Langzeitmotivation aus. Gerade wenn man nach ein paar Runden des neuen Teils einen Blick auf den Titel des Vorjahres wirft, merkt man wie sehr Yukes dieses Jahr die Serie verbessert hat. Das Gefühl, einer interaktiven WWE-Veranstaltung beizuwohnen, ist sehr dicht an der Perfektion und, ohne den RTWM Modus gespielt zu haben, kann ich jetzt schon einmal sagen, dass ich selten zuvor einem Release so sehr entgegen gefiebert habe wie es bei SmackDown! vs. RAW 2011 der Fall ist.

Fazit Dennis (D2K)

Mir hat das Spiel richtig viel Spaß gemacht und ich kann den Release kaum abwarten. Im Vergleich zum Vorgänger aus dem letzten Jahr ist die Grafik (vor allem die Modelle der Superstars) noch einmal gewaltig verbessert worden und der Detailgrad hat ordentlich zugelegt. Die neue Waffen- bzw. Physikengine tut dem Spiel gut und macht einen ordentlichen Eindruck, hoffentlich wird in Zukunft darauf aufgebaut. Gleiches kann man vom neuen Universe-Modus sowie dem Matchcreator behaupten: Sinnvolle Neuerungen, die hoffentlich in den nächsten Jahren ordentlich erweitert werden. Auch wenn hier und da ein paar Sachen vermisst werden (Entrance-Kleidung, Minitrons für die CAWs), so überwiegt doch das Positive deutlich.

Fazit Christian (Vanni)

WWE SmackDown! vs. RAW 2011 spielt sich generell wieder sehr gut und kommt mit einer stark verbesserten Grafik daher. Für mich verspricht gerade der Universe-Modus eine starke Langzeitmotivation, auch weil ich durch die vorgegebenen Cards wohl auch häufiger mit Wrestlern spielen werde, die ich so sonst wohl nie ausgewählt hätte. Auch der "Road to Wrestlemania"-Modus, der an sich ganz nett gemacht ist, aber sicherlich mit dem frei begehbaren Backstage-Bereich keine Offenbarung ist, scheint wieder gelungen zu sein, sofern sich dies nach dem kurzen Anzocken der Christian-Story sagen lässt. Die neue Physik-Engine macht ebenfalls sehr viel Spaß, gerade in TLC Matches kommt sie ziemlich gut zur Geltung. Rundum freue ich mich auf das neue Spiel, das nicht der Mega-Bringer werden wird, aber mit vielen kleinen Veränderungen, die sich summieren, daher kommt und auch daher mich vermutlich länger vor die Konsole zerren wird.

17. Oktober 2010 - 17:01 Uhr | Adel E-Mail